Die Ausstellung präsentiert die Fotografien von Christoph Franke im Dialog mit dem Werk des britischen Fotografen George E. Todd (1925–2016). An ihrem gemeinsamen vormaligen Wirkungsort schließt sich damit ein Kreis: Todd gab hier über Jahre sein fotografisches Wissen weiter, Franke wurde sein direkter Nachfolger. Anlässlich des zehnten Todestages von George E. Todd wird diese Verbindung nun in einem lebendigen visuellen Wechselspiel sichtbar.
Auf Initiative von Susanne Flesche (IEP Exhibitions) und in enger Abstimmung mit Christoph Franke wurden die Arbeiten aus Todds vielschichtigem Werk ausgewählt. Dieser gemeinsame kuratorische Blick legt überraschende, bisher kaum gezeigte Facetten offen. Franke antwortet darauf mit eigenen, speziell für diesen Kontext abgestimmten Fotografien. Darunter befinden sich zahlreiche bislang unveröffentlichte Arbeiten. Einige davon sehen sie in der Webgalerie In Response, die sie im Menü links aufrufen können.
raumB1, Utting am Ammersee (im Rahmen der 4. Kreiskulturtage Landsberg am Lech)
Die Einzelausstellung im raumB1 verbindet den Innenraum mit einer weithin sichtbaren Außeninstallation über dem Gebäude. Der Titel verweist auf das hermetische Prinzip der Entsprechung: Was sich im Äußeren zeigt, findet seine Entsprechung im Inneren. Im Innenraum lud eine rote Kniebank vor einer großformatigen Tree Crown zum Verweilen ein – ein bewusst gesetzter Impuls, der die Motive von Demut, Wertschätzung und der sakralen Dimension des „heiligen Baumes“ spürbar werden ließ. Parallel dazu spiegelte das feine Tuch der Outdoor-Installation über dem Dach das Spiel von Licht, Schatten und echter Baumsilhouette wider.
Anlässlich der Kreiskulturtage 2025 des Landkreises Landsberg am Lech entstand eine ortsspezifische Foto-Installation in der historischen Kirche St. Gangolf in Dornstetten. Die im Sakralraum frei schwebend installierte Großaufnahme aus der Serie Tree Crowns tritt in einen Dialog mit der Architektur des Raumes und lädt zu einer innehaltenden Perspektivumkehr ein.
Zu Gast im Studio Rose in Schondorf auf dem Grundstück der Malerfamilie Rose, zu der die Brüder Heinz (1902-1971) und Walter Rose (1903-1964) gehören. Kuratorin Dr. Silvia Dobler beauftragte mich, den Außenbereich zu bespielen. Das Areal umfasst neben dem Wohnhaus, dem Ausstellungsraum und dem Atelier von Walter Rose, auch einen großen Gartenbereich.